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Rumänien Soforthilfe e.V.
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 Mitgliederversammlung am Freitag, den 18.01.2019

 

 

Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 18.Januar 2019:

(Ort: Gastwirtschaft Hartleb, Maroldsweisach / Beginn 16:00 Uhr)

  1. Jahresbericht der 1.Vorsitzenden

Vorsitzende Susanne Kastner begrüßte die 14 anwesendenMitglieder und blickte in ihrem Bericht auf die Jahre 2016 bis 2018 zurück (sh. Anlage). In diesem Zeitraum fanden zwei Gruppenreisen nach Rumänien statt. Bei der zweiten wurde das 15-jährige Bestehen des Kinderhauses in Lipova gefeiert. Die Vorsitzende selbst war zusätzlich mehrmals in Lipova, vor allem um Hilfsgüter nach Rumänien zu bringen. Am Haus wurde – mit Geldern, die zum 70. Geburtstag der Vorsitzenden gespendet wurden – das Gewächshaus in ein Magazin umgewandelt. Aktuell hat der Verein 57 Mitglieder ( im Anhang sind nur 56 ausgewiesen, es gab aber am Tag der Versammlung einen weiteren Neueintritt). Susanne Kastner bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für ihre Unterstützung, vor allem bei den beiden Kassenprüfern Norbert Wippich und Erika Schmidt, die sich nach 17 Jahren nicht mehr zur Wahl stellten.

  1. Kassenbericht und Bericht der Revisoren

Claudia Büschel erteilte im Kassenbericht Auskunft über die Einnahmen und Ausgaben in den Jahren 2016 bis 2018. Zum Jahresabschluss 2018 hatte der Verein auf dem Girokonto 7147,80 und in der Barkasse 46,84 Euro.

 

Norbert Wippich hat zusammen mit Erika Schmitt am 6. Dezember 2018 die Kasse für die Jahre 2016 und 2017 geprüft. Er bestätigte die Vollständigkeit der Unterlagen und eine gewissenhafte und einwandfreie Kassenführung.

  1. Entlastung der Vorstandschaft

Norbert Wippich beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die von den anwesenden Mitgliedern einstimmig erteilt wurde.

  1. Vorstandswahlen

Die Wahlen wurden von Norbert Wippich als Wahlausschussvorsitzender durchgeführt. Marco Heumann fungierte als Schriftführer, Christian Kohut als Beisitzer.

14 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. Da jeweils nur ein Kandidat zur Wahl stand, wurde per Akklamation abgestimmt

1. Vorsitzende: Susanne Kastner (13 Ja/0 Nein/1 Enthaltung)

2. Vorsitzende: Helga Stegner (13 Ja/0 Nein/1 Enthaltung)

Kassier: Claudia Büschel (13 Ja/0 Nein/1 Enthaltung)

Schriftführer: Marco Heumann (13 Ja/0 Nein/1 Enthaltung)

Beisitzerin: Karin Veitengruber (13 Ja/0 Nein/1 Enthaltung)

Beisitzerin: Heike Heumann (13 Ja/0 Nein/1 Enthaltung)

Kassenprüfer: Bernd Veitengruber und Peter Ehrhardt (12 Ja/0 Nein/2 Enthaltung)

Alle Gewählten nahmen ihre Wahl an.

  1. Ausblick auf Aktivitäten 2019 ff.

Im Kinderheim muss das Dach der Garage dringend renoviert werden. Die Arbeiten sollen – eventuell mit Unterstützung von Mitgliedern – rund um Ostern erledigt werden.

Hausmutter Dana Ciobanu feiert am 8. September 2019 ihren 50. Geburtstag – als Geschenk käme eventuell ein e-Bike in Frage. Es soll versucht werden, einen Sponsor für das e-Bike zu finden.

Die Gruppenreise 2019 führt von 4. bis 11. August in die Maramures. Die Planung übernimmt Csaba Gyarmati.

  1. Sonstiges

Unter Sonstiges gab es keine Wortmeldungen mehr.

Vorsitzende Susanne Kastner konnte die Sitzung um 17.30 Uhr schließen.

 

Anlage:

 

Rechenschaftsbericht der Rumänien Soforthilfe e.V

 

in den Jahren 2016 bis 2018

 

Wir haben heute über drei Jahre den Rechenschaftsbericht zu machen und die Kasse zu entlasten. Den Kassenbericht wird im Anschluss Claudia Büschel machen.

Vorerst ein paar Daten:

Wir haben nach der Bereinigung der Adressdatei jetzt 56 Mitglieder. Einige sind dazu gekommen, einige haben wir aus Altergründen verloren.

 

Nun zu meinem Rechenschaftsbericht

 

2016

 

Im Jahr 2016 haben wir die geplante Reise in die Bukowina aus Mangel an Beteiligung absagen müssen.

Wir, ich als Vorsitzende und Helmut waren vom 25.3. bis 10.4. in Lipova, um in unserem Haus nach dem Rechten zu sehen.

Vom 1.4. bis 2.4. war auch eine Tagung des Dachverbandes der NGO`s in Neppendorf an der ich als Vorsitzende teilgenommen habe. Erstmals nahm auch die zuständige Ministerin teil und ermutigte uns durch ihr Engagement und ihren Sachverstand. Leider trat sie 14 Tage später von ihrem Amt zurück, - sie war zu gut. Der von mir mit begründeter NGO-Dachverband hat sich zwischenzeitlich 2018 deshalb aufgelöst, weil ein rumänischer Dachverband dazu gekommen ist und wir es für wenig sinnvoll hielten, zwei Dachverbände für die Betreiber von Kinderhäusern in Rumänien zu haben.

Durch Vermittlung des Geschäftsführers von Selgros in Arad, Ladario, konnte die Wohnung in Arad verkauft werden. Der Erlös ging an die Stiftung Kinder-Soforthilfe in Lipova, Träger des Kinderhauses Prietenia. Die Wohnung war ursprünglich gedacht für betreutes Wohnen für Jugendliche aus dem Kinderhaus, die in Arad eine Berufsausbildung machen. Da dies von der Jugendschutzkommission in Arad nicht unterstützt wurde, stand die Wohnung seit längerem leer.

Andu Vlad, der Chef von Selgros in Rumänien, hat für das Kinderhaus einen ausgemusterten gut erhaltenen Opel-Kleinbus vermittelt, den Virgil in Brasov abgeholt hat. Den bisherigen Mercedes Vito hatte die Stiftung von Mercedes in Bukarest 2003 erhalten und war nun einfach bei den anstehenden Reparaturen zu teuer. Er konnte günstig verkauft werden.

Am 6.4. haben wir uns im Rathaus mit der Initiative DRFK-Deutsch-Rumänischer Freundschaftskreis Saarland e.V. (www.drfk.de) von Willi Gehring aus dem Saarland getroffen, der für die Stadt Lipova viele Hilfstransporte organisiert. Zusammen mit dem Bürgermeister haben wir einen Baum im großen Park an der Mures gepflanzt.

 

An meinem 70.igsten Geburtstag im Dezember 2016 waren auch Dana, Virgil, Luminita und Marius bei uns. Statt Geschenke hatte ich um Spenden für die Rumänien Soforthilfe gebeten. Es kamen insgesamt 2400 Euro zusammen.

 

2017

 

Das Jahr 2017 war geprägt von zwei Hilfstransporten, die Helmut und ich als Vorsitzende nach Lipova mit unserem Privatauto fuhren. Dabei wurden wieder Kleider, Schuhe und Geld in das Kinderhaus gebracht. Von dem Geld, das an meinem Geburtstag 2016 gespendet wurde, sollte vor allem die Lagermöglichkeiten im Kinderhaus verbessert werden. Virgil hatte die Idee, das alte marode Gewächshaus zu einem Magazin umzubauen. Es wurde dann auch im Jahr 2018 vollendet.

 

Unsere Rumänien-Reise fand diesmal über Cluj in die Bukowina mit ihren weltberühmten Klöstern statt.

Diese Reisen dienen dazu, das Image von Rumänien real darzustellen und den Mitfahrern Land und Leute nahe zu bringen. Sie war wie jedes Jahr eine Mischung aus Tourismus, Politik und soziales Engagement.

 

Dies ist den Organisatoren Sybille Gimpl und Susanne Kastner hervorragend gelungen. Da Sybille ihr erstes Kind erwartete, hat Janick Homm, ein Enkel der Vorsitzenden, als Dolmetscher fungiert. Die Reise-Teilnehmer waren hell begeistert.

 

2018

 

In diesem Jahr feierten wir in Lipova das 15-jährige Bestehen unseres Kinderhauses.

 Deshalb ging die diesjährige Reise auch über Sibiu nach Lipova. Weiterhin wurde noch der berühmte Tourismusort Franzdorf angefahren.

 In Sibiu besuchten wir das erste Kinderhospiz in Rumänien. Es war schon beeindruckend, was Ortrun Rein da auf die Beine gestellt hat. Denn nach wie vor ist in Rumänien die soziale Frage eigentlich keine Frage.

In Lipova Baile feierten wir in fröhlicher Stimmung und in Anwesenheit des Deutschen Konsuls Ralf Krautkrämer aus Timişoara das 15- jährige Bestehen des Kinderhauses Prietenia. Dabei waren auch die Vertreter und Leiterin der Jugendschutzkommission und der Bürgermeister von Lipova.

 

 Am Tag vorher waren wir noch in Timişoara zu Besuch im Deutschen Konsulat, in der eine Ausstellung Berlin – Timişoara von Herrn Krautkrämer vorgestellt wurde.

Anschließend bekam ich vom Deutschen Forum in Rumänien die goldene Ehrennadel. Es war eine beeindruckende Feier, bei der die deutschen Gäste eingeladen waren.

 

Wir hatten im Frühjahr 2018 Rollstühle und Rollatoren bekommen, die wir im Mai und im September nach Hermannstadt zu Ortrun Rein ins Carl-Wolff- Haus gebracht haben. Diese wurden sehr dankbar angenommen.

 

Weiteres:

 

Unsere Revisoren, die über lange Jahre die Arbeit gemacht haben, wollen aus Altersgründen ihr Amt abgeben. Ich bin sehr dankbar, dass Norbert und Erika die Kassenprüfung 17 Jahre akribisch gemacht haben. Nun werden wir anschließend zwei neue Revisoren zu wählen haben.

Danken möchte ich auch unserer Kassiererin Claudia Büschel, die das Amt von Ludwig Leisentritt übernommen hat und die Kasse seit 2016 ebenso akribisch führt.

Hinweisen möchte ich auch auf unsere Webseite www.rumaenien.soforthilfe.de, auf der wir aktuelle Informationen veröffentlichen, wie u.a. die Reiseberichte und Reiseplanungen. Für 2019 hat Csaba Gyarmati aus Herrmannstadt die Planung übernommen und wird auch fachkundig die Reise begleiten.

 

Außerdem bedanke ich mich bei allen Spendern, seien es Geld-, Kleider-, Rollstühle oder weitere Sachspenden.

 

 

 

 

Kapfgasse 3 / 72379 Hechingen 

Offener Brief an Behörden und Medien:

Anmerkungen zum sog. „Anbieten sozialer Dienste im freien Wettbewerb“:

 

Seit der Wende versuchten ausländische NGO, die unhaltbare Situation in rumänischen Kinderheimen zu verbessern. Es wurden staatliche Einrichtungen aufwendig renoviert und nach Alternativen gesucht. Schon 1991 entstand das erste Familienhaus „Casa de copii tip familial“ in Santana (mit Hilfe deutscher und Schweitzer Gelder) durch den Verein „Asociatia SOS Copii“. Bald darauf wurden weitere Familienhäuser auch in Lipova mit der Sondergenehmigung des damals zuständigen Erziehungsministers Liviu Maior durch die Organisation „Asociatia Ajutati Copiii“ gegründet. (Damals herrschten noch die russischen Heimgesetze aus dem Jahr 1924!)

Im Laufe der vergangenen 25 Jahre entstanden Dank weiterer deutscher NGO in Lipova und Santana 20 solcher Familienhäuser, die jahrelang Modellcharakter trugen. Durch Kooperationsverträge mit der zuständigen Kinderschutzbehörde werden seit 2000 die laufenden Kosten dieser Familienhäuser von staatlicher Seite zu einem Großteil getragen.

Seit 2007 ist das „Contractare“ im Gespräch. Wir haben mehrfach unsere Vorschläge dazu vorgebracht, leider ohne Erfolg.

2014 und 2015 wurden 2 seit Jahrzehnten bestehende Familienhäuser in Lipova geschlossen,  weil die Kinder in neu gegründete NGO transferiert wurden, die den Prozess des „Contractare“ auf sich genommen hatten, was wir aus finanziellen Gründen nicht vermögen.

Nun sollen weitere Häuser sowohl in Lipova wie auch in Santana geschlossen werden.

Die Kreisverwaltung hat im Internet (SEAP) 13 Kindergruppen ausgewählt mit je 11 Kindern und veröffentlicht, die nun meistbietend  übernommen werden können.

Es kommt der Verdacht auf, dass dieses Verfahren ein wenig mit Menschenhandel vergleichbar ist, denn der Meistbietende (d.h. der am wenigsten staatliche Mittel benötigt )  bekommt den Zuschlag. Diese Methode mag im freien Handel mit Ware zulässig sein, im Bereich der Heimerziehung erscheint sie uns jedoch fragwürdig!

Derzeit werden 856.515 Lei pro Kinderhaus mit 11 Kindern für den Zeitraum von 3 Jahren von der Behörde angesetzt, wobei erwartet wird, dass der Anbieter sozialer Dienstleistungen davon 2-30 % übernimmt und bei Bedarf 3-4 Monate in Vorleistung geht.

Es ist davon auszugehen, dass es in erster Linie nicht um das Wohl eines Kindes geht, sondern um wirtschaftliche Vorteile für die Behörde. Wenn eine NGO die Bedingungen des „Contractare“ akzeptiert, spart der Staat.

Wir vermissen die exakte Kostenberechnung, wie die festgesetzte Summe der möglichen staatlichen Zuschüsse begründet ist: wir erwarten eine begründete Budgetaufteilung für die tatsächlichen Kosten: für das vorgeschriebe Fachpersonal, für die vorgeschriebenen und  notwendigen Versicherungen, für Krankenkasse und Gesundheits-fürsorge (z.B. Medikamente), für Schulkosten, Energiekosten, altersgerechte Versorgung der zu betreuenden Kinder mit Nahrung und Kleidung, sowie die notwendigen Investitionskosten für Reparaturen und Erhalt der Häuser und dem Inventar. Nach unseren Berechnungen decken die angebotenen Beträge der Behörde maximal 60 % der effektiven Kosten. Die im Contractare geforderten Qualitäts-Standards sind dabei noch gar nicht einkalkuliert. Da in Rumänien das geforderte Fachpersonal kaum vorhanden ist und bei den bisherigen von den Behörden gezahlten Gehältern auch nicht für die Arbeit in den Einrichtungen zu gewinnen ist, sind die Risiken für die Anbieter sozialer Dienstleistungen unkalkulierbar.

Im Rahmen des „Contractare“ werden von staatlicher Seite Richtlinien festgelegt, die nicht automatisch eine Verbesserung für die betroffenen Kinder bedeuten.

1. Die Gruppengröße wird auf 11 Kinder festgelegt, weil dies am wirtschaftlichsten sei.

Wir haben von Anfang an jedoch Wert auf  familiennahe Strukturen gelegt und auch unsere Einrichtungen so ausgerichtet. Nach vielen internationalen Untersuchungen und Studien hat man bewiesen, dass nicht mehr als 8 Kinder zusammenleben sollten, wenn sie notgedrungen aus ihren leiblichen Familien herausgenommen werden mussten.

2. Es wird vorausgesetzt, dass diese 11 Kinder von Personen im Schichtdienst betreut werden. Damit werden familiennahe Strukturen vernichtet, denn eine Bindung zum wechselnden Personal ist schwierig.

3. Die Kinder werden durch den Ortswechsel aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen.

4. Wir als Betroffene fühlen uns nach jahrzehntenlangem Einsatz im Bereich der Heimerziehung hintergangen und betrogen. Wir haben Millionen Euro investiert und uns  persönlich für die Kinder eingesetzt, die bisher bei uns ein Zuhause fanden. Durch das Herausnehmen der Kinder aus unseren Einrichtungen wird unser Engagement völlig missachtet.

5. Wir verstehen nicht, warum Kinder nicht aus den bestehenden staatlichen Einrichtungen in Arad (Centru de minori) herausgenommen werden, die aller Wahrscheinlichkeit nach dringender eine andere Unterbringung benötigen, wenn NGO neue Einrichtungen eröffnen.

6. Bis 2020 sollen alle traditionellen staatlichen Kinderheime geschlossen werden. Warum beginnt man nicht in den Kreisen mit dem „Contractare“, wo solche Einrichtungen mit mehr als 100 Kindern (wie in Sibiu) noch heute existieren?

7. Wir als NGO, die maßgeblich von Deutschland finanziert werden, weigern uns, nach jahrzehntelangen Investitionen und persönlichem Engagement für Heimkinder in Rumänien, nun vermehrt zur Kasse gebeten zu werden und die mangelnden staatlichen Verpflichtungen zu übernehmen, damit unsere Einrichtungen weiterhin funktionieren. Wir erwarten im Gegenteil, dass man von staatlicher Seite unsere bisherige Arbeit zum Wohle der rumänischen Heimkinder voll unterstützt und gemeinsam nach Wegen sucht, um in Zukunft das rumänische Heimwesen westlichen Standards anpassen zu können.

8. Wir halten das von uns aufgebaute System der Familienhäuser als ein sehr taugliches. Leider wurden in den vergangenen Jahren in unseren Einrichtungen in Lipova die Pflegeeltern ersetzt durch Personal, das im Schichtwechsel arbeitet. Außerdem wurden in allen Häusern mindestens 11 Kinder durch die Kinderschutzbehörde eingewiesen, das Personal jedoch nicht aufgestockt. Eine  Erzieherin beaufsichtigt und versorgt in ihrer Schicht mindestens 11 Kinder. Das ist schlichtweg unverantwortlich und eine Überforderung der Angestellten! Diese Missstände werden nicht behoben. Stattdessen sucht man ausländische Investoren, die das Problem lösen sollen!

 

Unter den geschilderten Umständen stehen wir NGO’s vor der Entscheidung, ob wir unser Engagement überhaupt noch fortsetzen können und sinnvollerweise dieses mit der Ausschreibungsfrist für das Contractare beenden sollten.

 

 

 

Dr. h.c.Susanne Kastner,                                                          Edith Kirchmann

Vicepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D.                   1.Vorsitzende Kinderhilfe Rumänien e.V.

1. Vorsitzende Rumänien-Soforthilfe e.V.                                                 Fundatia Ajutati Copiii                         

1.Vorsitzende Fundatia Kinder Soforthilfe Lipova                                   Kapfgasse 3 / 72379 Hechingen 
                                                                                                          Tel: +4977471621494

   Kellerstr. 9 / 96126 Maroldsweisach                                               www.kinderhilfe-rumaenien.org     

  www.rumaenien-soforthilfe.de                                              E-Mail: info@kinderhilfe-rumaenien.org

  E-Mail: susannekastner@gmx.de

Tel.: +4995321599 Fax: +4995321699                                                      

 

Wir trauern um unseren "Hausvater" Nicu!

Nach langer schwerer Krankheit verstarb er am 13.Februar 2015 im Alter von 49 Jahren. Die Beerdigung fand in Lipova an Sonntag, den 15.Februar 2015 statt unter großer Anteilnahme von Familie, Freunden und Bekannten.  Unsere Gedanken sind bei seiner Ehefrau, unserer "Hausmutter" Dana und der Tochter Maria und den Kindern im Kinderhaus. Wir wünschen allen Kraft und Trost.

Nicu war unserem Kinderhaus ein guter "Hausvater", was schon die zahlreiche Teilnahme ehemaliger Kinderhauskinder an der Trauerfeier zeigte. Wir werden Nicu sicher nicht ersetzen können, aber wir hoffen sehr, dass die Arbeit im Kinderhaus weitergeht.

Susanne und Helmut Kastner

 

 

Pressemitteilung:

 

Hilfstransport in Rumänien angekommen

Susanne Kastner bedankt sich für die zahlreichen Spenden zu

Gunsten des Behindertenheims in Cuvesdia/Rumänien

Berlin, 07.09.12

Berlin/ Haßberge/ Bad Kissingen/ Rhön-Grabfeld

Anfang Juli hatte Susanne Kastner als Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Rumänien Soforthilfe e. V.“ die Bevölkerung aufgerufen, für einen Hilfstransport nach Rumänien zu spenden.

Dieses Mal sollte ein neuropsychisches Rehabilitationszentrum im Ort Cuveşdia im Kreis Arad ausgestattet werden. In der vergangenen Woche wurde nun ein 20-Tonnen-Lkw aus der

Region nach Arad geschickt.

„Im Juni hatte ich das Heim besucht und mir persönlich ein Bild von den Bedingungen machen können, unter denen die Bewohner dort leben“, berichtete Susanne Kastner. „Die Ausstattung des Heimes war sehr dürftig, es fehlte am Notwendigsten. Die vorhandene Einrichtung war alt oder kaum noch nutzbar.“ Um den Menschen in diesem Haus ein würdevolles Leben zu ermöglichen, wollte der Verein „Rumänien Soforthilfe e.V.“ das Behindertenheim mit Sachspenden unterstützen. Susanne Kastner war nach dem öffentlichen Aufruf überwältigt von der Spendenbereitschaft vieler hilfsbereiter Menschen in ihrem Wahlkreis. Tagelang gingen Anrufe in den SPD-Bürgerbüros ein, ganze Listen mit Hilfsgütern wurden erstellt, die dann von den Helfern abgeholt wurden. „Wir bekamen so viele Angebote von gut erhaltenen Möbeln, Elektrogeräten und Haushaltsgegenständen, dass ein großer Lkw geordert werden konnte.“ Besonders freute sich Kastner auch über die Spende der Sparkasse in Rhön-Grabfeld, die einen großzügigen Gutschein für das Gebrauchtwarenkaufhaus des Landkreises in Unsleben zur Verfügung stellte. Von dort wurden eine komplette Kücheneinrichtung, zwei Waschmaschinen und eine Sitzecke nach Maroldsweisach geliefert. Im Landkreis Bad Kissingen bekam die Truppe neben zahlreichen Hilfsgütern aus den verschiedensten Ortschaften vom Kreisjugendring kostengünstig einen Kleinlaster für die Einsammelaktion. Sehr dankbar war Kastner ebenfalls über die kleine Lagerhalle zum Sammeln der Güter, die von der Familie Welz in Maroldsweisach vermittelt werden konnte. Am 29. August war es dann endlich soweit und der Lkw, der von der „Brummihilfe“ der Euro-Biker über Herrn Dr. Munzel zur Verfügung gestellt wurde, traf ein und konnte beladen werden. Zahlreiche Helferinnen und Helfer füllten den 20-Tonner mit Betten, Tischen, Stühlen, Schränkchen und Elektrogeräten, aber auch mit Fahrrädern, Rollstühlen und medizinischen Hilfsmitteln. Inzwischen sind die Hilfsgüter in Cuveşdia eingetroffen und Susanne Kastner, die zur Zeit in Lipova ein EU-Projekt mit jungen Leuten aus Deutschland und Rumänien betreut, konnte sich bei einem Abstecher im Behindertenheim davon überzeugen, dass alles gut geklappt hat. Die meisten Betten sind bereits aufgebaut und wurden mit viel Freude bezogen. Auch die neu bestückte Waschküche wurde voller Stolz präsentiert, die Regale sind voll gefüllt mit Bettwäsche, Kleidung und Hilfsmitteln. Überall war große Dankbarkeit zu spüren, die Susanne Kastner gerne an die Bevölkerung in den drei Landkreisen ihrer Heimatregion weitergeben möchte.

 

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